Kann ich Farbmanagement nutzen?

Die Anleitungen richten sich an fortgeschrittene Benutzer, zum Beispiel professionelle Designer, die eine möglichst präzise Farbwiedergabe benötigen. Die meisten Benutzer brauchen keine Kenntnisse über die professionellen Farbmanagement-Konzepte, um mit Blurb ein optisch ansprechendes Buch zu gestalten.

Weitere Informationen finden Sie im Farbmanagement-Ressourcen-Center.

Aufbereiten von Bildern mit Adobe® Photoshop® für InDesign oder "PDF zu Buch"

Wenn Sie Ihren Bildschirm kalibriert und das ICC-Profil von Blurb installiert haben, können Sie Ihre Bilder für Adobe InDesign oder "PDF zu Buch" aufbereiten. Informationen zur Aufbereitung von Bildern für Blurb BookWright, finden Sie unter Aufbereiten von Bildern mit Adobe Photoshop für Blurb BookWright.

Für Adobe InDesign oder den Blurb-Workflow "PDF zu Buch" sollten die fertigen übertragenen Bilder in der Seitenlayout-Anwendung im CMYK-Farbraum platziert werden. Neben Ihren Bildern sollten auch alle Grafiken und Seitenlayout-Elemente im CMYK-Farbraum gespeichert werden, um für Ihr Buch die größtmögliche Farbgenauigkeit zu erreichen.

Für die Arbeit mit Bildern in einem Farbmanagement-Workflow gibt es zwei Optionen:

Option 1: Arbeitsfarbraum RGB – Soft-Proof durchführen, in CMYK konvertieren und speichern.
Option 2: Arbeitsfarbraum CMYK – Soft-Proof durchführen und speichern.

  1. Bearbeiten und Anpassen von Bildern in RGB

    Abbildung 1. Aktivieren von Soft-Proofs in Photoshop
    Abbildung 1. Aktivieren von Soft-Proofs in Photoshop

    Wenn Sie lieber mit dem RGB-Farbraum arbeiten möchten, öffnen und bearbeiten Sie Ihre Bilder in RGB und führen Sie den Soft-Proof durch, wenn Sie mit dem ICC-Profil von Blurb arbeiten.

    Aktivieren von Soft-Proofs in Photoshop

    Abbildung 2. Anpassen der Soft-Proof-Bedingungen
    Abbildung 2. Anpassen der Soft-Proof-Bedingungen
    • Wählen Sie "Ansicht > Proof einrichten > Eigene".
    • Wählen Sie das Blurb-ICC-Profil als "Zu simulierendes Gerät" aus.
    • Wählen Sie als Priorität "Perzeptiv" aus, um die dezenten Farbverläufe beizubehalten.
    • Wählen Sie "Tiefenkompensierung verwenden" aus, um die Schattendetails beizubehalten.
    • Wir empfehlen Ihnen, "Papierfarbe simulieren" zu deaktivieren. Diese optionale Einstellung berücksichtigt den Papierbestand, den Blurb in Ihrer Vorschau verwendet. Dies funktioniert aber nur, wenn die Helligkeit Ihres Bildschirms “druckfreundlich” eingestellt ist.

      Bei einer hohen Bildschirmhelligkeit (vor allem bei LCD-Monitoren) können Bilder sehr hell und lebhaft wirken. Diese Helligkeit kann beim Ausdruck selbst mit sehr “hellem” Papier nicht erreicht werden. Wenn Sie "Papierfarbe simulieren" auswählen und Ihr Bildschirm zu hell eingestellt ist, kann die Soft-Proof-Vorschau verschwommen oder unscharf wirken. Wir empfehlen Ihnen, diese Option zu deaktivieren. Sie sehen auch so, wie die Farben Ihres Bildes im Ausdruck wirken werden, aber ohne die durch die Papiersimulation verursachten Kontraständerungen.

      Wenn Sie die Option "Papierfarbe simulieren" dennoch verwenden möchten, müssen Sie die Helligkeit Ihres Bildschirms auf ein druckfreundliches Niveau (90-120 cd/qm) reduzieren, wenn Sie ihn kalibrieren. Der Nachteil dabei ist, dass die Bildschirmhelligkeit unter Umständen für andere Zwecke ungenügend ist. Wenn Ihr Fokus nicht auf dem Drucken liegt, deaktivieren Sie am besten die Option "Papierfarbe simulieren".

    Wenn Sie die Soft-Proof-Option aktiviert haben, zeigt Ihre Titelleiste “RGB/8/Blurb-ICC-Profil” an. Sie können die Soft-Proof-Option unter "Ansicht > Farb-Proof" ein- und ausschalten.

    Wenn Sie Ihre RGB-Bilder bearbeitet haben und Sie mit dem Soft-Proof zufrieden sind, konvertieren Sie Ihr Bild mit Photoshop mit dem Blurb-ICC-Profil in CMYK:

    Abbildung 3. In Profil konvertieren
    Abbildung 3. In Profil konvertieren
    • Wählen Sie "Bearbeiten > In Profil konvertieren".
    • Wählen Sie das Blurb-ICC-Profil als Zielfarbraum aus.
    • Wählen Sie "Perzeptiv" als Priorität und "Adobe (ACE)" als Modul aus, um die bestmögliche Übereinstimmung zwischen RGB und CMYK zu erreichen, ohne dass dezente Gradationen und Übergänge verloren gehen. Wählen Sie "Tiefenkompensierung verwenden" aus, um die Schattendetails beizubehalten. Wählen Sie "Dither verwenden" aus, wenn Sie digitales Rauschen anwenden möchten, um Farbverläufe zu brechen. Sie sollten die Option "Dither verwenden" immer verwenden, wenn ein Bild große Bereiche mit dezenten Gradationen enthält.

    Speichern Sie das konvertierte CMYK-Bild als TIFF- oder PSD-Datei mit eingebettetem Blurb-ICC-Profil. Das Bild kann jetzt in Ihrer Seitenlayout-Anwendung (z. B. Adobe InDesign®) geöffnet werden.

  2. Bearbeiten und Anpassen von Bildern in CMYK

    Wenn Sie den CMYK-Farbraum bevorzugen, öffnen Sie Ihr Bild und konvertieren Sie es mit dem Blurb-ICC-Profil.

    Abbildung 4. In Profil konvertieren
    Abbildung 4. In Profil konvertieren
    • Wählen Sie "Bearbeiten > In Profil konvertieren".
    • Wählen Sie das Blurb-ICC-Profil als Zielfarbraum aus.
    • Wählen Sie "Perzeptiv" und "Adobe (ACE)" aus, um die bestmögliche Übereinstimmung zwischen RGB und CMYK zu erreichen, ohne dass dezente Gradationen und Übergänge verloren gehen. Wählen Sie "Tiefenkompensierung verwenden" aus, um die Schattendetails beizubehalten. Wählen Sie "Dither verwenden" aus, wenn Sie digitales Rauschen anwenden möchten, um Farbverläufe zu brechen. Sie sollten die Option "Dither verwenden" immer verwenden, wenn ein Bild große Bereiche mit dezenten Gradationen enthält.

    Aktivieren von Soft-Proofs in Photoshop

    Abbildung 5. Anpassen der Soft-Proof-Bedingungen
    Abbildung 5. Anpassen der Soft-Proof-Bedingungen
    • Wählen Sie "Ansicht > Proof einrichten > Eigene".
    • Wählen Sie das Blurb-ICC-Profil als "Zu simulierendes Gerät" aus.
    • Wählen Sie als Priorität "Perzeptiv" aus, um die dezenten Farbverläufe beizubehalten.
    • Wählen Sie "Tiefenkompensierung verwenden" aus, um die Schattendetails beizubehalten.
    • Wir empfehlen Ihnen, "Papierfarbe simulieren" zu deaktivieren. Diese optionale Einstellung berücksichtigt den Papierbestand, den Blurb in Ihrer Vorschau verwendet. Dies funktioniert aber nur, wenn die Helligkeit Ihres Bildschirms “druckfreundlich” eingestellt ist.

      Bei einer hohen Bildschirmhelligkeit (vor allem bei LCD-Monitoren) können Bilder sehr hell und lebhaft wirken. Diese Helligkeit kann beim Ausdruck selbst mit sehr “hellem” Papier nicht erreicht werden. Wenn Sie "Papierfarbe simulieren" auswählen und Ihr Bildschirm zu hell eingestellt ist, kann die Soft-Proof-Vorschau verschwommen oder unscharf wirken. Wir empfehlen Ihnen, diese Option zu deaktivieren. Sie sehen auch so, wie die Farben Ihres Bildes im Ausdruck wirken werden, aber ohne die durch die Papiersimulation verursachten Kontraständerungen.

      Wenn Sie die Option "Papierfarbe simulieren" dennoch verwenden möchten, müssen Sie die Helligkeit Ihres Bildschirms auf ein druckfreundliches Niveau (90-120 cd/qm) reduzieren, wenn Sie ihn kalibrieren. Der Nachteil dabei ist, dass die Bildschirmhelligkeit unter Umständen für andere Zwecke ungenügend ist. Wenn Ihr Fokus nicht auf dem Drucken liegt, deaktivieren Sie am besten die Option "Papierfarbe simulieren".

    Wenn die Soft-Proof-Option aktiviert ist, zeigt Ihre Titelleiste “CMYK/8/Blurb-ICC-Profil” an. Sie können die Soft-Proof-Option unter "Ansicht > Farb-Proof" ein- und ausschalten.

    Speichern Sie das konvertierte CMYK-Bild als TIFF- oder PSD-Datei mit eingebettetem Blurb-ICC-Profil. Das Bild kann jetzt in Ihrer Seitenlayout-Anwendung (z. B. Adobe InDesign®) geöffnet werden.

Für diesen Workflow müssen Sie Ihre Bilder in Adobe Photoshop® bearbeiten und konvertieren. Momentan ist Adobe Photoshop® die einzige kompatible Anwendung. Unter Umständen funktioniert der Workflow auch bei anderen Programmen mit Farbmanagement für die Bildbearbeitung.